Der Verein kurz & knapp

Der BALL e.V. bewegt sich regional in seiner ideellen Arbeit für und in den Berliner Bezirken auf verschiedenen Ebenen. Neben der Selbsthilfe oder gegenseitige Hilfe, welche insbesondere die gegenseitige Hilfe und Unterstützung, den Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen zum Ziel hat, erbringt der Verein soziale Dienstleistungen und erfüllt als Mittler Teilaufgaben in der Vermittlung, Koordinierung und Interessenpropagierung benachteiligter Personengruppen am Arbeitsmarkt.

Skulptur „Zu zweit geht’s“ von
Luise Kött-Gärtner

Das Motto des Vereins „Sich selber helfen, indem man Anderen hilft, Anderen helfen, sich selbst zu helfen …“ findet seine Entsprechung durch Umsetzung der nachfolgend dargestellten Maximen:

  • Durch die Schaffung von Möglichkeiten zur gemeinwesenorientierten Tätigkeit durch Arbeit suchende Menschen, verbessern wir deren Vermittlungschancen in der Arbeitswelt.
  • In den Projekten gestalten Menschen als Betroffene und gleichzeitig sozial Handelnde eine kiezbezogene Sozialarbeit.
  • Dem Gedanken der Hilfe zur Selbsthilfe folgend unterstützen wir Hilfebedürftige ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten. Ausgangspunkt für unser Handeln sind die Lebenssituationen, Bedürfnisse, Erwartungen und eigenen Möglichkeiten der Menschen.
  • Unterschiedlichen Biographien, Religionen und Nationalitäten begegnen wir mit Achtung und Toleranz.
  • Ehrenamtlich tätige Mitglieder ergänzen und bereichern die sozial-kulturelle Arbeit, der in unseren Projekten und Einrichtungen tätigen Mitarbeiter/Innen.

Vorstandsvorsitzende
Dr. Ines-Petra Scheibe, Dipl. Psychologin
E-Mail: ines.scheibe@ball-ev-berlin.de

Stellvertretende Vorstandsvorsitzende
Gabriele Fichtner, Diplomsprachmittlerin, Betriebswirtin
E-Mail: gabriele.fichtner@ball-ev-berlin.de

Schatzmeister
Thomas Illing, Stahlschiffbauer, FS-Jurist
E-Mail: thomas.illing@ball-ev-berlin.de

Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederinformation
Jürgen Mika, Meister für Elektronik, FS-Jurist
E-Mail: juergen.mika@ball-ev-berlin.de

Mitgliederwesen
Ingrid Müller, Diplompolitologin, Sozialmanagerin
E-Mail: ingrid.mueller@ball-ev-berlin.de

Wir betrachten die Vielfalt aus dem Zusammentreffen unterschiedlicher Menschen mit anderem Bildungsniveau, Lebenserfahrungen, Lebensstil, Einstellungen und Charakter im Ehrenamt als Chance. Andere Sichtweisen kennen zu lernen, bereichert das Leben und ist zugleich auch eine Herausforderung. Die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen basiert auf Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme und akzeptiert unterschiedliche Bedürfnisse. Denn was des einen Freizeit, ist des anderen Arbeit. Der BALL e.V. bietet Gemeinschaft, wo auch neue Interessierte Zugang und keine „geschlossene Gesellschaft“ vorfinden. Wir betrachten ehrenamtliche Arbeit als einen wesentlichen Bestandteil der Aktivitäten von Mitgliedern des Vereins und von Mitarbeiter/Innen seiner Projekte. Der freiwillige und unentgeltliche Einsatz von Zeit und Kraft, Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die soziale Begleitung Bedürftiger wird als Zugewinn empfunden und stellt eine Bereicherung unserer Möglichkeiten dar. Das Spektrum für ehrenamtliche Arbeit reicht von Beteiligung, Vertretung bis hin zur Übernahme von Teilverantwortungen, z. B. die Betreuung von Einzelveranstaltungen.
Die im BALL e.V. beschlossenen „Rahmenbedingungen für die ehrenamtliche Arbeit im BALL e.V.“ bilden den Rahmen für die ehrenamtliche Arbeit im Verein und enthalten Festlegungen zur Förderung des freiwilligen Engagements der Mitglieder, zu Weiterbildungsmöglichkeiten, Unkostenerstattung und zur Versicherung für Ehrenamtliche.

Es gibt unendlich viele gute Gründe, dem BALL e.V. beizutreten und sich als Vereinsmitglied zu engagieren. Seit seiner Gründung praktiziert der Verein bürgerschaftliches Engagement im Interesse des Gemeinwesens. Wohl wissend, dass unsere Zukunft maßgeblich durch aktive Einflussnahme auf Ereignisse in unserer nahen Umgebung bestimmt wird, findet in der Arbeit des BALL e.V. die Maxime: „…Sich selber helfen, indem man anderen hilft –Anderen helfen, sich selbst zu helfen …“ in der täglichen Arbeit eine lebendige Umsetzung. Durch einen ausgeprägten sozialpartnerschaftlichen Dialog in den Bezirken gelang es dem BALL e.V. in der Vergangenheit, soziale Solidarität zu praktizieren, einzelne Maßnahmen aufeinander zu beziehen und miteinander zu verknüpfen und im Bereich der ökonomischen, sozialen und beschäftigungspolitischen Problemlagen in den Quartieren und Kiezen Erfolge zu erzielen. In der Pflege und im Ausbau dieser Zusammenarbeit, dem Miteinander, sehen wir auch für die Zukunft eine der vordringlichsten Aufgaben und benötigen dafür vielfältige Unterstützung. Wer sich aktiv im BALL e.V. engagiert, fördert damit unser Zusammenleben. Unsere Mitglieder übernehmen mit ihrem Engagement wichtige Aufgaben im sozialen Bereich, integrieren Menschen in ein soziales Gefüge und vermitteln wichtige Werte. Der BALL e.V. öffnet mit seinem Engagement auch Türen zu neuen sozialen Kontakten und Umfeldern. In der konkreten Vereinsarbeit lernt man, auch neue Perspektiven einzunehmen. Wer möchte kann hier schnell Verantwortung übernehmen und wichtige Aufgaben erfüllen, die nicht nur für das Vereinsleben bereichernd sind, sondern auch Kompetenzen und Fähigkeiten schulen. Wer dem Verein beitritt und vorhat, sich aktiv zu engagieren, lernt, dass Vereinsleben Zusammenhalt bedeutet (auch in schwierigen Zeiten), dass man „geben“ kann ohne zwangsläufig „nehmen“ zu müssen. Außerdem erfährt man, dass es sich durchaus lohnt, für einen guten Zweck und ein gemeinsames Ziel einzustehen, auch wenn der Weg mal etwas steiniger ist. Alles in allem kann die persönliche Weiterentwicklung durch den Beitritt in einem Verein nur gewinnen.

  • 21.01.1992 Vereinsgründung
  • 08.05.1992 Eintragung in das Vereinsregister in Berlin-Charlottenburg
  • 03.06.1992 Anerkennung der Gemeinnützigkeit
  • 10.10.1992 Start des ersten Projektes
  • 12.10.1993 der BALL e.V. wird korporatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt
  • 09.06.1995 der Verein wird anerkannter Träger der freien Jugendhilfe
  • seit 1998 arbeitet der BALL e.V. als arbeitsmarkt-orientierter Beschäftigungsträger im Bereich personenorientierter und sozialer Dienstleistungen
  • 01.07.2003 Schloss Biesdorf wird Stadtteilzentrum für Biesdorf in Trägerschaft des BALL e.V.
  • 21.01.2005 Eröffnung des Bürgerhauses in der Marzahner Südspitze
  • 01.01.2006 der Stadtteil Biesdorf wird Modellprojekt für den Bürgerhaushalt Marzahn-Hellersdorf, der BALL e.V. übernimmt die Koordination und Steuerung
  • 04.01.2006 Die Villa Magnet im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen wird Stadtteilzentrum in Trägerschaft des BALL e.V.
  • 22.06.2006 Zertifizierung des BALL e.V. nach DIN EN ISO 9001:2000 durch die DQS für den Geltungsbereich Arbeitsförderung, Eingliederung von Arbeit Suchenden; am 15.07.2009 erfolgte die Adaption auf die neue Norm DIN EN ISO 9001:2008; 2016 erfolgte für den Geltungsbereich Arbeitsförderung und Eingliederung von Arbeitsuchenden die Konformitätserklärung nach DIN EN ISO/IEC 17050-1
  • 01.01.2011 Eröffnung des Beratungsladens „Schluss mit Schulden“ in der Hellersdorfer Promenade. (Gefördert durch das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade). Seit dem 16.06.2013 arbeitet dieser im Auftrag des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf als „Sozialer Beratungsservice“ in gleicher Aufgabenstellung und ist damit eines der wenigen QM-Projekte, welches eine Verstetigung erfahren hat.
  • ab 24.05.2012 Gründung von Informationsstellen im Rahmen des Netzwerkes für Alleinerziehende an den Standorten STZ Biesdorf und Bürgerhaus Südspitze
  • seit 01.03.2013 betreibt der BALL e.V. in Marzahn-Hellersdorf die bezirkliche Koordinierungsstelle Inklusion, seit 03/2013 realisiert der Verein vermittlungsbegleitende Hilfen über Jobcoachs
  • 26.11.2014 Anerkennung des Bürgerhaus Südspitze durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst
  • 23.02.2016 Einrichtung einer Freiwilligenkoordination in Biesdorf als Bindeglied zwischen Not- und Gemeinschaftsunterkünften im Stadtteil und der einheimischen Bevölkerung
  • ab 2016 Kooperation mit dem Jahresringe e.V. in der Nachbarschaftsarbeit Lichtenberg
  • 01.03.2019 Start des Pilotprojekts „Veränderungen & Chancen“ – oder, von Nachbarn für Nachbarn in Biesdorf
  • ab 2020 Schaffung von Stellen im Programm Solidarisches Grundeinkommen und Etablierung einer Inklusionsberaterin im Stadtteilzentrum Biesdorf
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